Strangeways to Holcombe Hill in 4:20 auf der 1. Forget Myself-Single
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Wenn man wie ich so gut wie nie das Radio laut aufdreht, könnte man das Lied für ein Instrumental halten. Nur wenn man
ganz genau hinhört oder sich die Angelegenheit unter Kopfhörer bei geringen Umgebungsgeräuschen zu Gemüte führt hört
man ganz leise den Garv singen. Das Lied habe ich mir inzwischen nettgehört. Recht flott und im Mittelteil sogar tanzbar.
Aber das namenlose Instrumental beim 2004er Konzert in Brixton hat mehr gefetzt...
My Finger (Original von Indigo Jones) auf der 1. Forget Myself-Single
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Ein Folkstück im 3/4. Auch eher unauffällig. Wenn man etwas trainiert ist mit den diversen minimalistischen Elbow-Stücken
ist es auch recht hübsch.
The good day auf der 2. Forget Myself-Single
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Hoppla! Jupp läßt den Sledl raushängen!! (Katrins-Kindermund-für-Slade). Det is ja richtiger Hardrock!
Deibelnocheeens! Das knarrige Gitarrensolo scheint auch der Garv zu spielen, zumindest tut er es live. Als ich das Lied
das erste Mal hörte, war ich etwas verdutzt, mittlerweile finde ich das Teil richtig fetzig (immerhin dicht dran an meiner
früheren Lieblingsrichtung, als ich noch auf lange Mähnen und bunte Hosen abfuhr...!!)
McGreggor auf der Forget Myself-Vinyl-Single und der DVD
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Im DVD-Bereich ging ich ja mehr aufs Visuelle ein, hier also noch mehr über das Lied selbst. Wie gesagt, ein
schleppender, unheimlicher Titel, an den ich denken mußte, als Elbow zu verstehen gaben, ihre nächste Platte würde
"darker and heavier" werden. Andererseits ist das Lied irgendwie ein typischer Elbow-Titel, elektronisch wirkendes
Schlagzeug, Ein-Akkord-Wunder und düster. Und wieder ein paar fiese Schreckschussgeräusche, die Garv live übrigens
auf zwei Trommeln spielt (wie war das doch mit Gabe und seinem Bassdrum? *grins*)
Es entstand übrigens durch einen schrägen Zufall, bei dem wohl sowohl Peter Gabriel als auch die alten Pink Floyd ihre
helle Freude gehabt hätten. Craig spielte "Picky Bugger" versehentlich (!!) in halber Geschwindigkeit ab, worauf Garv
merkte, dass der Rhythmus genau zu einem Text passte, den er gerade geschrieben hatte über einen fiktiven Hausbesitzer
namens McGreggor, an dessen Grabe die Mischpoke streitet, ob er ein guter oder schlechter Mensch gewesen sei...
The Long War Shuffle auf der 1. Leaders of the Free World-Single
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Wie der Name schon sagt, ein Shuffle mit Slidegitarre. Sowas können die Jungs also auch. Erinnert an "On the Road
again" von Canned Heat und hat wieder eine sehr schöne kluge Zeile: "...ich werde nicht jünger, aber die Soldaten" Hat ja
schon dieser eher zwiespältige John Hartcastle versucht rüberzubringen mit seinem bösen Dancehit "N-n-neintien". Hat
aber nicht so richtig überzeugt. Das Ding wurde zwar ein Hit, ist mir aber eher unangenehm in Erinnerung. Ist nun mal
ungeschriebenes Gesetz: je herzzerreißender das Thema, desto untanzbarer oder düsterer muß die Musik sein, aber man
kann es auch übertreiben, wenn ich an dieses "Melodram" für Lilo Hermann denke, was mir auch eher unangenehm in
Erinnerung ist...
Mexican Standoff (spanische Version) auf der 2. Leaders of the Free World-Single
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Instrumentalistisch mit dem Original identisch. Garv singt hier aber auf spanisch. Ay Caramba! Laut Hinweis eines
Muttersprachlers soll er sich da gar nicht mal so schlecht machen. Und er kricht sogar die Kehllaute hin, an denen sich
schon im Deutschen so mancher Brite/Ami die Zunge verrenkt hat. Allerdings soll er einige Anläufe gebraucht haben, er
erzählte, wenn man ihn auf dem Video auf der DVD die Zähne fletschen sieht, dann ist es bei der spanischen Version.
The Drunken Engineer auf der 2. Leaders of the Free World-Single
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Ein niedlicher kleiner Folktitel, wo Garv auch mal wieder seinen Stimmumfang ausreizt. Das Lied erinnert mich einwenig an
"I don't mind at all" von "Bourgeois Tagg" von dem einst auch schon die Glamhardrocker Warrant für "I saw red" geklaut
haben und einigermaßen Ärger bekamen, zumal sie sich gleichzeitig auch noch bei Journey bedient hatten. Aber wie sagte
schon der Komiker Harald Nielsen? "Wo alles klaut kann ich allein nicht dichten" Bei DEM Bandnamen ist es allerdings
nicht besonders verwunderlich, dass die armen Kerle ein "one hit wonder" blieben. Wußte bis vor Kurzem (google sei
dank) nicht einmal, wie die sich schreiben...
Ok. Back to topic. Wie der Songname schon sagt, leicht alkoholisiertes Thema. "It's time you tried the beer" (das
Schlürfgeräusch am Ende klang aber eher nach Cocktailglas!) Ansonsten, wenn ich richtig übersetzt habe, zählt Garv
Dinge auf, die man vermeiden sollte, wenn man Liebeskummer hat "halte dich dem Mond fern und höre nicht deine
Lieblingslieder"
Leaders of the Free World (single edit)
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Unterscheidet sich von der Originalversion hauptsächlich im Intro. Ist ansonsten eigentlich nur gekürzt.
Gentle as auf der Leaders of the Free World-Vinyl-Single
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Und noch ein Folktitel, rhythmisch einwenig wie "The Stops" (verkappter Turbowalzer). Scheint live im Studio
aufgenommen worden zu sein, jemand singt erst etwas schief, dann peilt sich die Band auf zart gesummte Satzgesänge ein
über die Garv hoch und zart singt. (hat was Wiegenliedartiges). Dann hustet öfters jemand (Potts? Weniger rauchen!!)
Zum Schluß wird dann gefrotzelt, wer da am Anfang den Ton verfehlt hat.
Die leisen Synthi-Töne sind möglicherweise das selbe Instrument wie die "bümmm bommm"-Töne bei "Presuming Ed"