B-Seiten
2003 -2004
Ein verhaltener, eher basslastiger Blues, bei dem die nicht von Guy gesungene Unterstimme lauter gemixt ist. Wer die
wohl singt; einer von den Potters?
"Verlust nahm menschliche Form an" "Er steht am Klavier, singt aber nicht" "er muss um die 1,80 groß sein und erkenne
seine Schritte überall"
Wieder einer dieser etwas mysteriösen Titel. Vielleicht, dass jemand durch einen Verlust wie die Trauer in Person durch
die Gegend schleicht...
Loss
(auf der 1. Fallen Angel-Single )
Whisper Grass
(auf der 1. Fallen Angel-Single und auf US und Japan-Pressung von "Cast of Thousands")
Rezension unter Cast of Thousands
Brave new shave
(auf der 2. Fallen Angel-Single und auf Japan-Pressung von "Cast of Thousands")
Ein lebhafter, recht gut gelaunter "Turbowalzer" mit interessanten Rhythmusgeräuschen und ein paar schön schrägen Tönen am
wilden Ende. Erinnert im Nachhinein einwenig an "Mexican Standoff".
Fallen  Angel (dncn's broken elbow dub)
(auf der 2. Fallen Angel-Single)
Eher uninteressant weil eigentlich nur die Zeile "don't need to sleep alone" verwendet wurde. Erinnert mich deshalb auch an den
eher problematischen Röyksopp-Remix von Gabriels "My head sounds like that".
Ich hab mir das Lied nur einmal angehört, ist nicht so recht mein Ding. Dann lieber albernes Kasperlekichern ;-)
Fugitive Motel (RJD2-Mix)
(auf der 2. Fugitive Motel-Single)
Dafür ist dieser Remix umso besser gelungen, etwas technojazzig, bluesig, die traurige Stimmung wird nicht verwischt. Passt
eigentlich recht gut zu dem Ort, an dem das Stück geschrieben wurde (USA)
Love blown down
(auf der 2. Fugitive Motel-Single)
Wieder eines der Lieder, was nicht so recht "weiß", ob es Dur oder Moll sein will und schläfrig dahinläuft. So heißt es auch
passend: "...du gehst schlafen, damit dein Kopf deinem Herzen entrinnen kann..." wieder eine schöne Garveypoesie zum Thema
Liebeskummer und wie man damit klarkommt.
Am Schluß ein niedliches "Gesang vs. Klavier" und dann wirds plötzlich wiedermal gabrielisch mit hochmelodischer Trommel.
Fugitive Motel (September 70 Mix)
(auf der Fugitive Motel-DVD-Single)
Ich besitze die DVD leider nicht, hab aber über Fantausch diesen Remix ergattert und bin sehr froh darüber. Eine herzergreifende,
tatsächlich seltsam 70er-Jahre-hafte Version, wo ich wieder das Gefühl hab, Gabe hätte eine Session mit den Floydies gemacht.
Das Vogelzwitschern im Hintergrund ist jedenfalls schon verdächtig im Cirrus Minor irgendwo bei Grantchester Meadows.
Not a Job (Single edit)
(auf der Not a Job-DVD-Single)
Da ich die Not a Job-Singles nur als Download habe, weiß ich nicht, ob da auch die editierte Version drauf ist, ich gehe hier von
der Version aus, die auf der DVD-Single drauf ist und wo ich den visuellen Teil bei der
DVD-Rezension beschrieben habe.
Sie unterscheidet sich doch recht stark von der CD-Version, das Intro ist anders, die verzerrte Gitarre die man im Hintergrund
knarren hörte ist hier eine akustische und es sind ein paar Satzgesänge mehr dabei.
Theme from Munroe Kelly 2004
(auf der Not a Job-DVD-Single)
Die 2004er Version ist ein Instrumental und sanftmütiger als die Noisebox-Version. Statt E-Gitarre ist hier eine akustische Gitarre
und die Geige ist deutlicher und spielt quasi die orientalisch angehauchten Vokalisen. Im Hintergrund hört man Stimmengewirr
und Straßengeräusche. Ob die irgendwas mit dem Film zu tun haben aus dem der "Munroe Kelly" stammt ("Congo") konnte ich
nicht herausfinden. Das wird wohl nur jemand wissen, der den Film auch gesehen hat.
Teardrop
(auf der 1. Not a Job-Single)
Sehr schöne Coverversion des Massive Attack-Stückes. Da das Original von einer hohen Frauenstimme (Elisabeth Fraser)
gesungen wird, haben Elbow es etwas transponiert. Sehr zart, sehr verträumt, irgendwie ein typischer Elbow-Titel, wenn man
nicht wüßte, dass es ein Cover ist.
Lay down your cross
(auf der 2. Not a Job-Single und US-Pressung von "Cast of Thousands")
Rezension unter Cast of Thousands
Grace under Pressure (radio edit)
(Grace under Pressure/Switching off-EP)
Dieser Radio-edit ist keine gekürzte CD-Version sondern auch anders abgemischt mit etwas elektronischem Schlagzeug.
Klingt nicht schlecht, peppt das Lied sogar noch einwenig auf.
Waving from Windows
(Grace under Pressure/Switching off-EP)
Mir wäre dieser Titel fast durch die Lappen gegangen, wäre ich nicht auf der Suche nach dem mysteriösen "Segway" und
der Nicht-Acc-Version von "The Crow" auf diese Site gestoßen, wo sämtliche CDs, Promos und Singles aufgelistet
waren! Konnte zum Glück, wenn auch für nicht gerade wenig Geld, eine Ausgabe erwischen.
Wieder ein Ein-Akkord-Wunder, was vom meditativen Stil her eher an die Zeit zwischen 2000 und 2002 erinnert. Garv
zeigt mal wieder, was für eine wunderschöne Stimme er hat, am Anfang sanft, am Ende schmettert er - wie in alten
Noisebox-Zeiten - einen langen atemberaubenden Ton heraus. Es wäre schade gewesen, wenn ich dieses Lied nie
kennengelernt hätte!!
Not a Job (Acc. Version Radio 2)
(Grace under Pressure/Switching off-EP)
Es ist immer wieder erstaunlich, wie sauber und beinahe noch sängerischer der Garv bei mancher Live/Akustikversion
klingt. Der Kerl kann einfach mal singen. Eigentlich eine Schande, dass ihn so wenig Leute kennen, wahrscheinlich müßte
er seine Engelsstimme in sanfte Mugge wie Seal verpacken und ein Supermodel heiraten, damit man ihn hierzulande
bemerkt. Aber vielleicht sollte ich auch wieder froh sein, dass er als Geheimtip bestenfalls bei Radio eins oder Motor FM
kommt, da da wo der Erfolg ist, lauern auch die Schmeißfliegen, Paparazzi genannt und das will ich dem lieben dicken
Buntbären nicht zumuten!!
Grace under Pressure (live Glastonbury)
(Grace under Pressure/Switching off-EP)
Eine Liveversion von 2004. So gut wie Garv seine Stimme sonst unter Kontrolle hat (siehe oben), live singt er am Anfang
dieses Lieds irgendwie immer etwas schief. Vielleicht weil es am Ende kommt, wenn er schon erschöpft ist?
Oder war das der "Pastarotti kiekst"-Effekt? Zuviel Leibesfülle auf dem Resonanzboden? Sorry für die etwas anzügliche Mutmaßung, aber soviel ich weiß, war Garv zu der Zeit ziemlich
schwergewichtig, zumindest auf dem
Bild und besonders auf dem Bild bei virtualfestivals.com sieht er ganz schön...ähm...mollig aus...aber lassen wir das *zwinker*
Witzig, wie die Schlußzeile "We still believe in love..." relativ sanft und sauber vom Garv vorgesungen wird, will gar nicht so
recht zu diesem rotzigen Wort "F**k" passen..."Wieh stiiil biliiiiiif in laaaaaw so fack juuuuu"
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